Wir trauern um unseren Schüler Stefan Johannes Birner (16)

 

Tief drin völlig zerrissen,
vor Traurigkeit ganz stumm,
möchte dich nicht missen,
die Frage quält: Warum?

Alles so düster und kalt,
habe Angst, verliere den Halt.

Wollte noch soviel sagen und fragen
und keinen Erinnerungen hinterher jagen.

Doch eine kleine Kerze auf dem Weg,
die wärmende Flamme, ihr Schein, Gottes Licht,
viel Trost und Hoffnung in sie leg,
dass sie das Dunkel der Trauer bricht.
 

 stbirner

Dem plötzlichen Tod eines jungen Mensch stehen wir oftmals fassungslos und ohnmächtig gegenüber. Wenn wir die Hände öffnen und im Moment des tiefsten Schmerzes und der Trauer auf der Suche nach Halt bisweilen ins Leere greifen, spüren wir diese Ohnmacht. Doch in unserer gläubigen Zuversicht vertrauen wir darauf, dass ihr Leben mit dem irdischen Dasein nicht endet, sondern über den Tod hinaus der Vollendung zugeführt wird und es ihnen dann an nichts mehr fehlen wird - eine tröstliche Vorstellung, die Halt geben kann.

Insbesondere den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus und verbinden damit den Wunsch, Gott möge ihnen die Kraft für diesen schmerzlichen Verlust geben.